Leichtathletik-EM in Berlin 2018: Athleten im Porträt

Lisa Mayer: 100 und 200 Meter

An starken Sprinterinnen mangelt es Deutschland momentan nicht. Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar ist eine von ihnen. In der öffentlichen Wahrnehmung läuft sie momentan etwas hinter Gina Lückenkemper her. Verstecken muss sie sich aber keinesfalls.

Ich kannte Lisa nur von einem kurzen Plausch in der Mixed Zone beim Dortmunder Indoor-Meeting. Sie wirkte sehr nett und authentisch – ein Eindruck, den sie im Fragebogen bestätigt.

Update 1.7.2018: Leider verletzt

Ende Juni dann die Hiobsbotschaft: Lisa Mayer gab bekannt, dass sie wegen einer Oberschenkelverletzung die Saison beenden muss. Aus der Traum von Berlin 2018. Wirklich jammerschade für diese sympathische Athletin.

Doch wenn mich an Leichtathleten eines noch mehr fasziniert als ihre Professionalität, dann ist es ihr Optimismus. Ich weiß, wie niedergeschlagen ich nach solchen Rückschlägen bin, und wahrscheinlich ist auch das ein Grund mehr, warum „die“ durch die Stadien der Welt rennen und ich eben nicht. Die Größe, aus einer Niederlage einen Nutzen zu ziehen, ist sehr beeindruckend.

Den Fragebogen hat Lisa ausgefüllt, bevor feststand, dass sie nicht als Aktive zu den Europameisterschaften reisen kann.

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