Solo Run Dortmund — endlich wieder Wettkampf!

Die ganze virtuelle Lauferei mag guten Zwecken dienen, doch Adrenalin fließt nur im Wettkampf. Dank des Solo Run von Laufsport Bunert ist es endlich wieder so weit. Ausgerechnet über die vermaledeiten 10 Kilometer.

Mit kaum einer Distanz stehe ich so sehr auf Kriegsfuß wie mit den zehn Kilometern. Dreimal schon bin ich vorzeitig aus Zehn-Kilometer-Rennen ausgestiegen, weil ich einfach platt war und keine Lust hatte, zu kämpfen.

Beim „DO it fast“-Lauf durchgebissen

Zuletzt habe ich mich beim „DO it fast“ durchgebissen. Schön war auch das nicht. Beim Duisburger Innenhafen-Lauf 2019 hatte ich immerhin mal wieder an meiner Bestzeit gekratzt.

48:28 Minuten stehen da seit September 2017. Ausgerechnet beim gar nicht unbedingt bestzeittauglichen Dortmunder Citylauf habe ich die Bestmarke aufgestellt, an der ich seitdem verzweifele.

Am Sonntag, 12. Juli, werde ich es wieder versuchen. Zum Glück weiß ich schon jetzt, dass meine gute Form aus der Corona-Anfangszeit futsch ist. Große Hoffnungen muss ich mir also gar nicht machen.

Das Wettkampf-Flair genießen

Vielmehr sollte ich versuchen, dass Wettkampf-Flair zu genießen. Denn viele Rennen gibt es ja nun mal nicht, und das Konzept des Solo Run wirkt vielversprechend. Endlich kein virtueller Lauf, sondern einer mit echten Gegnern Mitläufern.

Mit einer Minute Abstand gehen die Läufer an den Start. Eigentlich ein perfektes Konzept — da fragt man sich, warum der DLV die Straßenlauf-DM abgesagt hat. Meine Startzeit kam heute per Mail: 11:05:30 Uhr. Besonders cool finde ich, dass man sich die Musik, die beim Start gespielt wird, aussuchen durfte. Meine Wahl fiel auf Route 66 (Beatmasters Mix) von Depeche Mode. Bin gespannt, ob der DJ den Song überhaupt findet.

Die Suche nach dem richtigen Song

Leicht war es jedenfalls nicht, einen Song zu finden. Ein einminütiges Zeitfenster erlaubt keinen zu komplexen Song. Im Optimalfall ist es einer, der ein gewisses Tempo hat, mich sofort mitnimmt und dessen Melodie ich zehn Kilometer lang im Kopf singen kann. Route 66 (aber echt nur der Bestmasters Mix) sollte diese Erwartungen erfüllen. Meine Laufen-Playlist quillt zwar über, aber ab und an habe ich doch gewisse Ansprüche an meine Lauf-Songs.

Sonntag ist jedenfalls Startschuss. Starten, laufen und überholen mit Abstand, aber immerhin ohne Maske. Ich freue mich drauf!

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