Silvesterlauf Werl – Soest als toller Jahresabschluss

Der Silvesterlauf von Werl nach Soest ist eine Institution und nicht umsonst der größte seiner Art in Deutschland. Die Stimmung an der Strecke ist grandios, die Strecke auf der alten B 1 ist absoluter Kult — und dann ist der Lauf auch noch gleich um die Ecke. Für mich war der Silvesterlauf 2017 ein toller Jahresabschluss.

Am Start des Silvesterlaufs.

Der Lauf an sich ist eigentlich schnell erzählt. Ich wollte Bestzeit laufen und sehr gerne eine Zeit unter 75 Minuten erreichen. Außerdem wollte ich einen schönen Jahresausklang mit dem LT Bittermark und meinem Kumpel und Lauf-Padawan Wiggy feiern. Trainingspartnerin Kathy war leider unpässlich.

Silvesterlauf bei perfekten Bedingungen

Die Bedingungen hätten besser nicht sein können. Die Temperaturen knapp über zehn Grad und die stellenweise strahlende Sonne ließen mich nach gut zwei Kilometen das Wort „Hitzeschlacht“ aussprechen. Dazu noch ein steter Schiebewind aus Westen — Läuferherz, was willst du mehr?

Relive ‚Silvesterlauf 2017‘

Wiggy und ich rannten vom Start weg durch das Läuferfeld und bahnten uns unseren Weg. Der Plan: Mit einer Pace hauchdünn über 5 min/km anlaufen und am Ende die Sau rauslassen. Blöd nur, dass meine Sau meist ein fetter Eber ist.

Ein funktionierender Plan

Teil Eins des Plans funktionierte zumindest in der Hinsicht, dass die Pace zwar ständig knapp unter 5 Minuten lag, außer auf den ersten beiden Kilometern, aber erträglich war. Hat da jemand „Rückenwind“ gesagt? Irgendwo zwischen km 11 und 12 ließ ich Wiggy ziehen, der einfach die besseren (sprich: jüngeren und längeren) Beine hat, und biss mich in den Asphalt.

Ohne Ahnung, mit welcher Zeit ich das Ziel erreichen würde, holte ich jedes Körnchen aus mir raus und schaffte sogar noch das Künststück, den letzten Kilometer in 4:38 zu laufen.

Im Ziel — glücklich.

Auf dem Zahnfleisch und längst auf Reserve erreichte ich irgendwie das Ziel, Blick auf die Uhr: 1:14:53!!! Unter 75 Minuten, neue Bestzeit! Dass der Sieger bei den Männern schon nach 45:52 im Ziel war, verschweige ich hier mal.

Guter Vorsatz für 2018: Pause

Nun werde ich erst einmal einen guten Vorsatz für das Jahr 2018 umsetzen: eine Woche Laufpause, um von diesem spannenden Laufjahr zu entspannen. Ein Jahr voller neuer Erfahrungen (Triathlon!!!), neuer Bekanntschaften und mit einer Rekordzahl von insgesamt 1612 Kilometern, auf die ich echt stolz bin.

2018 soll neue Highlights bringen

Und dann? Dann steht die Vorbereitung für das erste Halbjahr 2018 an. Da stehen einige Kracher im Kalender. Welche? Das schreibe ich demnächst.

Bis dahin wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2018!

P.S.: Dass der Silvesterlauf ein geniales Event sein würde, wusste ich natürlich schon vorher. 😉

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