Das tolle Gefühl, ein Marathon-Läufer zu sein

42,195. Eine ziemlich krumme Zahl. Doch ausgerechnet die drei Ziffern hinter dem Komma machen aus einer profanen  Zahl den heiligen Gral des Laufsports, eines dieser Dinge, die auf Listen à la „25 Dinge, die man einmal im Leben gemacht haben sollte“ stehen: Marathon.

Was für Nichtläufer wahlweise bekloppt oder unmenschlich-unerreichbar scheint, wird für viele Läufer irgendwann zum ultimativen „Will-ich-haben“. Aber warum? Warum diese 42,195 Kilometer? Warum nicht die Hälfte, 30 km oder runde 50? Ein Erklärungsversuch.

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Warum „Shot me down“ von David Guetta das beste Lied für Intervalle ist – und warum nicht

Es gibt Songs, die eignen sich besonders gut zum Laufen, wenn man denn auf Musik zum Sport steht.

Ich liebe Musik insbesondere bei schnellen Einheiten, bei denen mir die Strecke, auf der ich gerade unterwegs bin, vollkommen schnuppe ist: Bei Tempoläufen und ganz besonders bei Intervallen. Zwei Songs haben es mir besonders angetan.

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O du Feucht-Fröhliche — Friede, Freude, Eierpunsch

Ach, Weihnachtszeit!

Unaufhaltsam rückt der kürzeste Tag des Jahres näher. Um etwas Licht in diese dunkle Jahreszeit zu bekommen, sorgen Weihnachtsfeiern für eine gewisse Form der inneren Erhellung. Nicht umsonst sagt man auch, ein Betrunkener habe „die Lampe an“.

Doch an diesem Wettkampf-Wochenende habe ich noch etwas gelernt. 1. Eierpunsch ist weniger leistungsfördernd als Rührei. 2. Ein nach hinten blickender Konkurrent kann ganz schön motivierend sein.

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laufendessen — Das große (Kilometer-)Fressen

Viele Läufer sind Asketen: drahtig, schlank, manche sogar muskulös. Bei mir gibt es Sixpacks höchstens im Kühlschrank. Denn für mich gilt: Das Schönste am Sport ist das Essen danach. Oder davor. Oder währenddessen.

In vielen Gesprächen, die man als passionierter Läufer unbedarften Nicht-Läufern ungefragt aufdrängt, kommt irgendwann eine Frage à la: „Wovor läufst du weg?“ Ist doch logisch — ich laufe vor zu vielen Kilos weg. Oder vor meinem dickeren Ich. Die ersten Schritte ins Läuferleben wagte ich schließlich, um nicht weiter zuzunehmen, ohne weniger essen zu müssen. Von Gewichtsabnahme war da noch längst nicht die Rede.

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Wie ein Läufer zum Tennisellenbogen kommt

Was für ein gemeines Biest ist doch dieser blöde, kleine Knochen, der am Ellenbogen so ein Stück herausragt und prädestiniert ist, alle möglichen Wände auf ihre Festigkeit zu überprüfen. Ich neige dazu, mit meinem linken Ellenbogen anzuecken. Das schmerzt auf Dauer, stört aber eher selten beim Laufen.

Aber jetzt ist es richtig ärgerlich. Laufpause.

Laufpause wegen Schmerzen im Arm? Ja, kann ich. Das kam nämlich so:

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