Meine Ausrüstung

Ein Blick in meinen Kleiderschrank

Nackt und barfuß kann man zwar auch laufen, muss aber nicht sein. Das richtige Material kann helfen, noch mehr Spaß als ohnehin schon am Sport zu finden.

Hier meine „Ausrüster“…

Asics

Von Beginn an „meine“ Laufschuhmarke. Mein erster  „Zweitschuh“ war der GT-2160. Der gefiel mir so gut, dass er bald mein Erstschuh wurde. Auch der Nachfolger, der GT-2170, wurde mein Lieblingsschuh.

Inzwischen schwöre ich für Marathons und halbschnelle Läufe im Trainingsalltag auf den Kayano 22 (der müsste bald durch sein) und 23 (hat jetzt auch zwei Marathons hinter sich). Bei Wettkämpfen bis Halbmarathon ist der Gel-DS Trainer 21 einer der Favoriten in meinem Schuhregal. Zwischendurch hatte ich auch mal den Cumulus, doch der ist mir inzwischen zu langsam.

Saucony

Für mich eine Neuentdeckung. Als aber auf einen Schlag vier Testmodelle den Weg zu mir fanden, war ich sofort sehr angetan.

Ich mag den Ride 9 für lange, langsame Läufe. Der Guide ISO ist ebenfalls für diese Art von Läufen geeignet. Schuhe von Saucony zeichnen sich durch eine angenehme Dämpfung an der Ferse und eine gute Dynamik im Vorfuß aus. Für Wettkämpfe und schnelle Trainings wie Intervalle nehme ich den Kinvara 8, der federleicht, dynamisch und trotzdem gut gedämpft ist. Im Wald zeigt der Xodus seine Stärken. Allerdings ist der zu hart, um damit längere Strecken auf Asphalt zu laufen.

Garmin

 Lange, lange lief ich nur mit meinem iPhone als ständigem Begleiter. Das sperrige Gerät war immer dabei – nicht zum Telefonieren, sondern um meine Läufe per GPS zu tracken. Erst seit Sommer 2015 laufe ich mit Uhr, mit der Garmin Vivoactive Smart.

Das Gerät ist zugegebenermaßen nicht die perfekte Laufuhr, bietet aber aus meiner Sicht mehr Vor- als Nachteile. Sie ist federleicht und trotzdem robust. Der Touchscreen lässt sich super-einfach bedienen (manchmal zu einfach, weil es keine Tastensperre gibt – so hat mein Ärmel schon ein paar mal einen Lauf gestoppt und gelöscht! – bitte ändern, Garmin). Die Uhr eignet sich als Alltagsbegleiter. Die Smartwatch-Funktionen sind ebenfalls nützlich.

Was aber wirklich nervt, ist die Fitness-Tracker-Funktion. Es ist ja okay, dass die Garmin alle paar Stunden per Vibration und Meldung zum Laufen animieren will. Aber doch bitte nicht EINE STUNDE NACH EINEM MARATHON!!!

On Running

 Zwei Paar Schuhe hatte ich von der Schweizer Firma On Running. Das bessere Paar der beiden war der Cloudsurfer, ein wirklich schneller Schuh mit innovativer Dämpfung. Inzwischen komme ich allerdings nicht mehr mit dem Schuh klar, er ist mir innen zu hart geworden.

Das zweite Paar war der Cloudcruiser, mit dem ich im Jahr 2015 immerhin den Berlin-Marathon gelaufen bin, obwohl mich der Schuh vor dem Rennen einige Nerven gekostet hatte. Plötzlich drückte er ganz fies auf den Knochen, erst ein Schuhmacher konnte helfen. Ich wollte mit dem Schuh Marathon laufen, denn auf Asphalt liebte ich seine Dynamik.

Großes Manko bei On: Die Dinger quietschen auf nassem Untergrund.

Nike

Von Nike haben erst drei Paar Schuhe ihren Weg in meinen Schuhschrank gefunden. Den Auftakt machte mein erster Laufschuh, dessen Namen ich aber vergessen habe. Er war grau-rot, sehr bequem und stammte aus der „Bowerman„-Serie.

Nachdem meine ersten Nikes irgendwann in Rente durften, dauerte es ein paar Jahre, bis der Swoosh wieder bei mir auftauchte. Zwei Testpaare überzeugten mich aber, es auch in Zukunft mit Nike zu probieren. Ich bekam den Air Zoom Pegasus 32 und den Air Zoom Structure 21. Von beiden war ich begeistert, allerdings erwies sich der gestützte Structure als die bessere Wahl für mich.

Falke

Socken sind nicht verkehrt. Ich bevorzuge Laufsocken von Falke. Die Füßlinge sind mir zu kurz und drücken mit ihrem Bund unangenehm auf den Ansatz der Achillessehne. Aber die anderen Laufsocken der Reihe RU4 sitzen wie angegossen.

CEP

Irgendwann dachte ich, ich bräuchte dringend Kompressionsstrümpfe zum Laufen. Ob diese Kniestrümpfe wirklich etwas bewirken oder eher einen Placebo-Effekt haben, ist umstritten. Jedenfalls fragte ich die Verkäuferin im Fachgeschäft, welche Marke ich kaufen sollte. „Nehmen Sie die, alles andere ist Schrott“, kam es wie aus der Pistole geschossen. Seitdem habe ich Kompressionsstrümpfe von CEP.

Decathlon

Gerade Anfänger, die noch nicht viel Geld in ihren Sport investieren wollen, sind bei Decathlon an der richtigen Adresse. Die Klamotten sind in Ordnung bis gut und vor allem: günstig. Im Winter laufe ich immer noch mit zwei dicken Laufpullis, die bei Kälte sehr angenehm warm und bequem sind. Auch meine kurzen Lauftights sind überwiegend von Decathlon. Bei den Oberteilen gibt es aber ein großes, riesengroßes Manko: Die Teile miefen mit der Zeit wirklich furchtbar. Sportsachen, die keinen Schweiß vertragen – ob das so sinnvoll ist?

Craft

 Von der schwedischen Marke besitze ich ein langärmliges Unterziehshirt. Das Shirt ist dünn und leicht, hält aber warm. Es verrichtet seinen Dienst in der Übergangszeit, wenn man ein Langarmshirt unterm T-Shirt trägt, ebenso wie bei Kälte unter einem dickeren Laufpulli. Da merkt man, dass Craft eigentlich im Skilanglauf zu Hause ist.

Adidas

  Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Ich sah diese gelbe Laufjacke und musste sie einfach haben. Wochenlang suchte ich nach dem günstigsten Preis, dann schlug ich zu. Eine Laufjacke von Adidas, gut aussehend und sehr funktional. Die Jacke ist dünn und trotzdem dicht.

Es dauerte lange, bis ich zu Laufschuhen von Adidas kam. Den Anfang machte ein Paar Adistar Boost. Diese Schuhe begleiteten mich fortan bei allen Läufen bis 10 Kilometer. Für längere Strecken konnte ich mich mit ihnen nicht anfreunden. Aber ein Anfang war gemacht. Jetzt sind sie durch ein Paar sehr dynamische Adizero Adios abgelöst worden. Mehr als 10 Kilometer laufe ich in denen aber auch nicht.

Under Armour

 Under Armour mag ich ja aus politischen Gründen eigentlich gar nicht und zum Glück komme ich mit den Schuhen der Amis auch nicht wirklich klar. Aber der Rest? Leider geil! Die Unterziehshirts, egal, ob für Hitze oder Kälte, sind einfach genial. Meine lange Laufhose besteht selbst bei Minusgraden mit Bravour und auch die Socken dieses Herstellers sind wirklich gut.

Ebenfalls ärgerlich, dass mein ewiges Laufarchiv Endomondo inzwischen von Under Armour übernommen wurde.

Politisch steht Under-Armour-Boss Kevin Plank leider auf der falschen Seite, unterstützt Donald Trump und sponsert Trophäenjäger. Mir bleibt ein Rätsel, wie der FC St. Pauli sich von dem Laden ausrüsten lassen kann, dem auch noch eine Nähe zur Waffenlobby NRA nachgesagt wird.